Sondersitzung vom 12.10.2017: Schwerpunkt „geplante Obsoleszenz“

Das Protokoll zur Sitzung des 12.10.2017 liest sich wie ein Hohn auf die europäische Industrie. Das durch die Presse gehende Wort der geplanten Obsoleszenz, dem geplanten Versagen der Funktion eines Geräts, wird nahezu polemisch besprochen. Die Gesichter verzogen sich in einer Weise, die von Beleidigung getrieben, den Gesichtszügen annahm. Als wären die Anwesenden getäuscht worden und wüssten es. Wie könne man nur.

Das Gespräch führte sich so fort, wie es die Öffentlichkeit besser nicht hören sollte. Eine klare Linie wird gefordert und die bekam man auch. Es war jedoch durchweg kindisches Beleidigtsein. Erst als Dr. Bremer sich dem Geschehen annahm und Durchgriff schien der Bann gebrochen.

So entwickelte sich der Diskurs doch noch so, dass die geplante Obsoleszenz besprochen werden konnte. So sind dieser Tage rund 2 Milliarden Produkte im Umlauf, welchen diese Produkteigenschaft zugesprochen werden kann. Vom Bügeleisen bis zum Elektrorasierer Test, dem Smartphone und weiteren Produkten, wird es Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, bis diese Produkte aus dem Handel gezogen werden.

Man muss sich ebenso vor Augen halten, dass das Produzieren von Produkten, gerade mit verfrühtem Ausfall, eine enorme Schadstoffbelastung für die Umwelt bedingt. Denn die Menge an Energie, die zur Produktion von Billgprodukten gebraucht wird, ruiniert unseren Planeten.

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